Hier gibt es eine Auswahl meiner eigenen Texte:

 

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Sonne

 

NOVEMBER - NAMEN,

die mir in den Sinn kamen...

Eine un-vollständige Liste von A-Z:

 

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Herbst

Bunte Blätter

Nebel & Wind & Wolken & Stürme & Regen & Sonne

Morgenrot

Kraniche & Wildgänse

Ofen-Wärme

Maronen

Nüsse

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Sankt Martin mit Bettler

Kinder-Augen

Martins-Brötchen

Martins-Feuer

Martins-Gänse

Martins-Märkte

Martins-Laternen

Martins-Lieder

Martins-Spiele

Mantel-Teilung

Martins-Züge

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Rheinisches Lesefest "Käpt`n Book"

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11.11. ab 11 Uhr 11

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Feier-Tage

Aller-Heiligen

Aller-Seelen

Mauer-Fall

Toten-Sonntag

Fried-Gärten

Fried-Höfe

Posaunen-Chöre

Ruhe

Stille

Kerzen

Licht

Ó Bettina Oehm

Bonn, ab 1.11.2019

 

 

 

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Oktober-Orte

 

Mir fehlen zuweilen die Worte,

um im Oktober zu beschreiben das besondere Licht,

denn es wirkt mehr als „golden“ auf mich...

Manche Tage beginnen

in allen möglichen roten Tönen.

Später verändert sich das Licht…

Es schimmert

durch die verfärbten Blätter je nach Wetter...

Ich staune über

bunte Blätter.

Was für ein „Farben-Meer“!

Davon will ich mehr…

Oft 

höre ich ihre schönen Töne

im Spiel der Farben

wie eine Melodie

von einem Orchester

unter freiem Himmel...

 

Ohne Oktober-Orte

fehlen mir wohlklingende Worte...

 

© Bettina Oehm - Bonn, im Oktober 2019

 

 

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 September-Sehnsucht 

 

Noch einmal: 

Wege barfuß gehen, bevor die Böden frieren.

Noch einmal:

Im See schwimmen und danach

in den Himmel schauen und träumen...

 

Noch einmal:

Morgens am offenen Fenster

den singenden Vögeln zuhören...

Noch einmal:

Die wärmenden Sonnenstrahlen

auf meiner Haut spüren

und

die Wärme in mich aufsaugen...

Ich behüte sie in mir 

wie einen goldenen Schatz!

Vielleicht zum letzten Mal:

Tomaten ernten und

mit frischen Kräutern würzen.

Danach die Kräuter zu Sträußen binden

und zum Trocknen aufhängen

in meiner Küche...

Bitte, noch einmal:

In der goldenen September-Sonne sitzen

und

Gedichte lesen und schreiben über Alles,

was mich sehnsüchtig

und wehmütig macht...

Bitte:

Beim Schreiben mich befreien

von meinem Welt-Schmerz...

Dann kann ich wieder

zuversichtlich

neue Wege gehen...

Voller Sehnsucht füllen sich

die neuen Seiten

in meinem Lebens-Buch...

Ich freue mich,

denn bald ist wieder

eine andere wunderbare Jahreszeit

bei uns zu Besuch...

 

© Bettina Oehm - Bonn, im September 2019

  

 

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FREMDE HÄNDE

 

Ich liebe
alles Fremde!

Es fasziniert mich ohne Ende,
wenn ich mich
hier und dahin wende...

Zuerst nur für einen Augen-Blick
weitet sich mein Blick
und dann auch
beim Blick
auf mein Leben zurück...

Da treffe ich auf
einst Fremde,
die heute sind meine Freunde:

Unsere Angst floh vor aller Fremde,
als wir uns reichten unsere Hände...

© Bettina Oehm - Bonn, im August 2016

 

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Meine Liebe für Essen

Wie wäre es,
wenn wir beim Essen
das Genießen nicht vergessen
und

staunen über

Farben, Formen, Gerüche und Geschmack...?

Wie wäre es,
wenn wir uns in aller Ruhe
diesem Geschenk zuwenden
statt uns dabei noch fort zu bewegen
als hätten wir nur noch Zeit für
alles Andere und Jeden?

Ja, ich wünsche mir,
den Wert des Essens zu schätzen -
es wert zu schätzen!

Können wir dabei das gehaltvolle Essen
als einen Schatz ermessen?

In diesem Sinne
wünsche ich uns Allen:

Einen guten Appetit!
Wohl bekomm's!
Es möge munden und
diesen Abend abrunden...

© Bettina Oehm - Bonn, im August 2016

 

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 ERD-SONNEN

Sie recken sich der himmlischen Sonne entgegen...

Sind wir zugegen,

können wir ein lustiges Schauspiel erleben:

Hunderte von Köpfen wenden sich, 

ohne zu wanken,

um Licht und Wärme zu tanken...

 

Ihre Blüten wirken

 wie ein von Sonnenstrahlen gerahmtes Gesicht...

 

 In meinen Augen

sind sie ein lebendig gewordenes

Blumen-Gedicht!

 

Bei Licht besehen lachen sie direkt in mein Gesicht!

Erreichen diese Strahlen auch Dich?

 Alles in mir wird hell...

Deshalb suche ich sie schnell

und gönne mir immer wieder ihren Anblick

für einen Augenblick.

Es ist, als ob sie uns als Sonnen

auf unserer Erde

daran erinnern,

dass Lachen, Licht und Liebe

wieder werde...

© Bettina Oehm - Bonn, im September 2016

 

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 Sternen-Staub

Wie einen Stern in mir
fühlte ich Dich wachsen...

Nach neun Monaten durfte ich Dich gebären!

Um Dich als schöpferisches Wunder zu ehren,
nannten wir Dich:
*
Stella!
*
Wie stark und tief mit allem
Sternen-Staub in mir
ich Dich liebe,
ist für mich so unbeschreiblich 
wie die
zahllosen Gestirne über uns am Firmament...

Meine Worte
haben ein End'!

Bettina Oehm - Bonn, im August 2016

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